Die Geschichte von ESKESEN

ESKESEN wurde 1946 von Peder Eskesen in einem kleinen Keller gegründet. Peder Eskesen war bis zu seinem Tod im Jahr 1988 im Unternehmen tätig. 1990 verkaufte die Familie Eskesen das Unternehmen an den damaligen Direktor, Jens Dromph, und an ein Mitglied des Vorstands, Per Staal. Per Staal ging 1997 in den Ruhestand, und Jens Dromph wurde der alleinige Eigentümer des Unternehmens.

ESKESEN exportiert ca. 90 % seiner Produktion in über 60 Länder weltweit und ist nach wie vor ein geschätzter Partner für Tausende von Unternehmen, die in der Werbe-, Souvenir- und Einzelhandelsbranche tätig sind.

ESKESEN beschäftigt ca. 20 Mitarbeiter. Die gesamte Produktion findet in ESKESENs eigener Fabrik in Dänemark statt, die sich ca. eine Autostunde von Kopenhagen entfernt befindet; an diesem Standort befindet sich auch die Firmenzentrale.

Akrylprodukte
ESKESEN war eine der ersten Firmen, die Akrylschlüsselanhänger mit eingebettetem Design entwickelte. Die von ESKESEN entwickelte neue Produktionstechnik ermöglichte es, Schlüsselanhänger mit Siebdruckfarben von hoher Qualität herzustellen. Durch die Einbettung wurden die Motive durch das Acryl geschützt und versiegelt. Dadurch wurden Schlüsselanhänger zu dauerhaften Artikeln, die über Jahrzehnte ohne eindeutige Anzeichen von Verschleiß verwendet werden konnten, da das Motiv nicht abgenutzt werden konnte.

Ohne Zweifel war ESKESEN eine der treibenden Kräfte, die dazu geführt haben, dass Schlüsselanhänger zu den meist verkauften Artikeln der Welt gehören.

ESSO und die ersten Kulis
ESSO war der erste Schwimmkugelschreiber, der in den 1950ern von ESKESEN hergestellt wurde. Als Esso mit der Bitte an ESKESEN herangetreten ist, die Produktion eines Kugelschreibers mit einem kleinen Ölfass zu übernehmen, das in klarem Öl hin- und herschwimmt, nahm ESKESEN diese Herausforderung an und entwickelte das Produkt.

Der Esso-Kuli war gleichzeitig der Startschuss für den "Floating Action Pen", der weltweit als "Floaty Pen" (Schwimmkuli) zu Berühmtheit gelangt ist.

Weitere Kulis wurden in dieser Zeit hergestellt, allesamt mit kleinen schwimmenden Objekten wie Flaschen und Figuren. Kugelschreiber mit kleinen handbemalten Figuren wurden auch noch in den 1960ern und den 1970ern hergestellt. 1955 erhielt ESKESEN das Patent zur Herstellung von Kugelschreibern mit Filmmotiven, die auch heute noch bekannt sind. Wir besitzen einige Beispiele für Kugelschreiber mit sich bewegenden Filmstreifen aus der ersten Zeit, z. B. einen Kugelschreiber von der „Weltausstellung“ in Seattle im Jahre 1962. Diese Kulis sind anhand der Metallspitze leicht zu erkennen.

1996 erhielt ESKESEN eine Lizenz für die Olympischen Spiele in Atlanta, USA, und stellte eine breite Palette an Motiven für diese Veranstaltung her. In den letzten Jahren sind Kulis mit schwimmenden Objekten wieder beliebt geworden - beispielsweise in Form von kleinen Steinen oder gemahlenen Muscheln. ESKESEN hat einige neue Kugelschreiberdesigns mit modischen Schäften und Clips, obwohl der klassische 534 Pen immer noch zu den Beststellern des Unternehmens gehört.

Millionen Menschen überall auf der Welt kennen die ESKESEN-Kulis und hatten irgendwann in ihrem Leben ein "Schwimmerlebnis".

Das ist, was wir erstklassiges Branding nennen, und unser Dank dafür gilt all den motivierten Mitarbeitern, die seit Jahrzehnten daran arbeiten, der Marke ESKESEN zu internationalem Ruhm zu verhelfen.

 Peder Eskesen 1985
Peder Eskesen 1985

Die Eskesen Fabrik 1948
Die Eskesen Fabrik 1948

 Company picnic 1948
Company picnic 1948